Allergiediagnostik bei Kindern: Gewissheit für ein unbeschwertes Aufwachsen

Von Heuschnupfen bis Nahrungsmittelunverträglichkeit – wir finden einfühlsam heraus, was Ihrem Kind zu schaffen macht.

Tränende Augen im Frühling, plötzlicher Ausschlag nach dem Essen oder ein ständiger, trockener Husten: Allergien zeigen sich bei Kindern auf vielfältige Weise und können den Familienalltag stark belasten. Wenn das eigene Kind leidet, möchten Eltern vor allem eines: schnelle und verlässliche Gewissheit.

In unserer kinderärztlichen Praxis gehen wir den Ursachen von Beschwerden auf den Grund – kindgerecht, sanft und mit modernster Allergiediagnostik. Je früher wir wissen, worauf der Körper reagiert, desto gezielter können wir das Immunsystem unterstützen und Ihrem Kind Erleichterung verschaffen.

Ab welchem Alter kann ein Allergietest bei Kindern durchgeführt werden?

Ein Allergietest ist grundsätzlich in jedem Lebensalter möglich – selbst bei Säuglingen und Kleinkindern. Da sich das Immunsystem in den ersten Lebensjahren jedoch noch entwickelt, wählen wir die Testmethode (z. B. einen Bluttest statt eines Hauttests) individuell passend zum Alter und den Symptomen Ihres Kindes aus. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind allergisch reagiert, warten Sie nicht ab, sondern sprechen Sie uns frühzeitig an.

Bei welchen Symptomen sollte ich mit meinem Kind zur Allergiediagnostik kommen?

Sie sollten eine Abklärung vereinbaren, wenn Ihr Kind regelmäßig oder saisonal unter folgenden Beschwerden leidet:

  • Atemwege & Augen: Ständiger Fließschnupfen, häufiges Niesen, rote oder tränende Augen (Verdacht auf Heuschnupfen) sowie anhaltender, trockener Husten.
  • Haut: Plötzliche Ausschläge, Quaddeln (Nesselsucht) oder eine Verschlimmerung von Ekzemen (z. B. bei Neurodermitis).
  • Magen-Darm-Trakt: Wiederkehrende Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall direkt nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel.
Wie läuft ein Allergietest (z. B. Prick-Test) in unserer Kinderarztpraxis ab?

Für den klassischen Hauttest (Prick-Test) geben wir kleine Tropfen verschiedener Allergenlösungen auf den Unterarm Ihres Kindes. Danach wird die Haut an diesen Stellen  oberflächlich und völlig schmerzfrei ganz leicht angeritzt – die meisten Kinder spüren nur ein kurzes Pieksen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten zeigt sich anhand von kleinen Rötungen oder Schwellungen (Quaddeln), ob und worauf das Immunsystem reagiert.

Wann ist ein Bluttest auf Allergien bei Kindern sinnvoller als ein Hauttest?

Eine Blutuntersuchung (der sogenannte RAST-Test) wird in unserer Praxis in folgenden Fällen bevorzugt:

  • Bei sehr kleinen Kindern, für die ein Hauttest noch zu unruhig wäre.
  • Wenn die Haut des Kindes aktuell stark entzündet ist (z. B. bei einem akuten Neurodermitis-Schub).
  • Wenn Ihr Kind akut Allergikamente (Antihistaminika) einnehmen muss, da diese das Ergebnis eines Hauttests verfälschen würden. Ein Bluttest liefert auch unter Medikamenteneinfluss verlässliche Ergebnisse.
Welche Allergien können in der Praxis untersucht werden?

Wir decken das gesamte Spektrum der kindlichen Allergiediagnostik ab. Dazu gehören:

  • Inhalationsallergien: Pollen (Gräser, Bäume, Kräuter), Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilzsporen.
  • Nahrungsmittelallergien: Häufige Auslöser im Kindesalter wie Kuhmilch, Hühnerei, Nüsse, Weizen oder Soja.
  • Kontaktallergien & Insektengifte: Reaktionen auf Pflegeprodukte, Metalle oder Wespen- und Bienengifte.

Ihr Kind leidet unter entsprechenden Allergien oder Symptomen? Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin in unserer Kinderarztpraxis in Fürth. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!